Visitcard Illumination Pending / Barbeleuchtung Sputnik Bar Wien

Die ausgezeichnete Vodka-Bar “Sputnik” im Wiener Börseviertel hat fast alles. Eine perfekte und mit “Falstaff” ausgezeichnete Barmixerin, gemütliches Ambiente, nette Sitzgruppen und eine cool gestylte Bar samt festgeschraubten Hockern, damit man nicht mit denselben umfällt. Und einen coolen Namen hat die Bar auch: SPUTNIK – aber es fehlt eben genau dieser in der Bar: nämlich der namensgebende Satellit.

Der Sputnik war jener Russische Satellit, der 1957 die Amerikaner das Fürchten lehrte. Denn er war schneller als die Amis und somit als erster oben im Weltraum. Da begriff die westliche Welt dass mit den Russen nicht zu spaßen ist und das sie keineswegs so weit hinten waren wie man damals glaubte (heute glaubt das sowieso keiner mehr).

Es gibt also keinen Sputnik in der Bar – und noch etwas gibt es nicht: nämlich Licht direkt an der coolen Bar. Die liebe Barmixerin und alle ihre Flaschen stehen in der Düsterkeit. Die eingerahmte Falstaff Auszeichnung modert im Finstern vor sich hin. Direkt an der Bar sitzend sieht man die herrlichen Farben der Cocktails nicht, weil Weltraumdunkelheit herrscht. Als unangenehmen Nebeneffekt gibt es noch die Vorgabe des vormals ausführenden Architekten, dass man an der Decke über der Bar nichts montieren darf, weil die sehr dünn konstruiert ist und nichts tragen kann – na super…

Also dachte ich mir: es fehlen Licht und ein Sputnik Satellit – könnte man das nicht irgendwie miteinander lösen? Und voila´ – siehe da!

Barbeleuchtung Sputnik Bar

Ein Kragarm, der aus der Küche kommt und in einem flachen Bogen die aufsteigende Flugbahn des Satelliten andeutet, trägt eine Stromschiene mit schwenkbaren Spots und wird an seinem Ende mit einem Modell des SPUTNIK Satelliten verziert, der soeben in den, schwarz auf die Decke gemalten, Nachthimmel aufsteigt. So ist plötzlich alles da: der Namensgeber der Bar UND die richtige und flexibel einstellbare Beleuchtung.

Die Vorschlags-Vision wurde natürlich schnurstracks an die Bar übergeben, wo man dem Ganzen durchaus was abgewinnen konnte. Jetzt stellt sich halt die Frage wer das bauen könnte und welcher Russische Oligarch bereit wäre das zu finanzieren… Falls Sie ein solcher sind, gehen Sie einfach in die Sputnik Bar und diskutieren Sie während einiger Drinks mit dem Chef die Details. Ich stehe für weitere Informationen und Rückfragen “in the wings” 🙂

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