Vision In Place / die Geschichte des Void erklärt den V.I.P.

Das Void ist ein Fachausdruck in der Architektur und bedeutet eine bewusst freigelassene Stelle, eine bewusste Leere, als Auffangbecken für Visionen und Wünsche.

Am Anfang war das Void, das Nichts, der freie Raum

Dadurch war erst Platz für die Vision

Diese wurde in Worten, Bildern und Tönen, Gestik (Tanz) und Mimik (Deklamation) beschrieben

Erst als all diese Visions- Darstellungen vollinhaltlich mit dem Inhalt der Vision übereinstimmten, wurde deren Realisierung und Umsetzung geplant.

Die Visions- Darstellung durch den Visionär selbst konnte nie falsch sein. Höchstens unkomplett.

Die Planung erfolgte in reduzierten Darstellungsformen, jedoch ergänzt durch mathematische Informationen (Mengen), konstruktive Infos (Logik und Statik = Materialeigenschaften) und Zeit (Ablauf) sowie Energiemengen-Timing zur Beschaffung und Umsetzung all dessen.

Während der Umsetzung war dann Kommunikation das wichtigste Werkzeug. Diese erfolgte ebenfalls auf allen Frequenzen und in allen Richtungen. Um den permanenten Zugriff für alle zu gewährleisten war eine zentrale aktive Figur erforderlich, die nicht nur alle Infos sammelte sondern sie auch in der jeweils benötigten Form an die richtige Stelle weiterleitete (NICHT IMMER AN ALLE!). Da es im Vorhinein nicht abschätzbar war welche Infos für wen wichtig sein werden, musste diese zentrale Figur ein selbstdenkendes und -entscheidendes Wesen sein. Mit dem Wissen des gesamten Visionsumfangs.

Eben der V.I.P.

Französisch: visionnaire, illustrateur, planificateur
Englisch: visionary, illustrator, planner
Deutsch: Visionär, Illustrator, Planer

Das Void ist eines der wichtigsten Architekturelemente. Es ist der Platz, auf dem Architektur passieren kann. Davor noch der Platz der zu Visionen anregt. Doch dieser Platz kommt selten von selbst. Das Void muss bewusst geschaffen werden. Speziell in der Innenarchitektur müssen andere Raumelemente bewusst so angeordnet werden dass ein Void entstehen kann. Dazu muss der Innenarchitekt dieses vielversprechende “Nichts” als ZIEL vor Augen haben. Das Nada, wie die Brasilianer sagen. Und wenn er es endlich erzeugt hat, kann er es freudig mit “Mas que Nada” begrüßen 🙂

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